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Kalte Füße sind für viele ein Graus! Sind die Füße einmal kalt, dann fühlt man sich häufig unwohl und man möchte einfach nur unter eine wärmende Decke kriechen. Mit einigen Tipps bekommt man jedoch die kalten Füße wieder warm. Zudem kann man mit einigen Tipps kalten Füßen vorbeugen.
Die häufigste Ursache für kalte Füße sind Durchblutungsstörungen in den Beinen. Durch eine mangelhafte Durchblutung kann nur in geringen Maße warmes Blut in die Beine transportiert werden und mit zunehmender Mangeldurchblutung werden dann die Füße und auch zum Teil die Beine kalt.
Sollte sich dies als Dauerzustand erweisen, sollte man sich einmal einen Rat vom Arzt holen. Besonders bei Frauen findet man häufig die kalten Füße, während Männer weniger unter kalten Füßen leiden. Welche Ehefrau kennt es nicht, wenn sie zum wärmen der Füße diese zum Ehemann hinüber steckt und dieser dann schreiend das Bett verläst.
Nicht immer muss es sich jedoch um eine gesundheitliche Störung handeln. Es gibt auch noch andere Ursachen für die kalten Füße. So können zum Beispiel kalte Fußböden, wie es bei Fliesenböden oft der Fall ist, die Ursache für die kalten Füße sein. Auch falsche Fußbekleidung, wie Strümpfe und Schuhe, können erheblich dazu beitragen, dass kalte Füße entstehen.
Besonders in den kalten Wintermonaten bekommt man immer wieder kalte Füße, wenn man sich zu lange auf kalten Flächen aufgehalten hat. Hier zieht dann die Kälte durch das Schuhwerk und die Stümpfe in die Füße und die Beine. Ist die Umgebungsluft zudem noch kalt, so geht der Körper häufig in einen sogenannten Sparmodus und versorgt erst die wichtigsten Organe mit Blut. Dadurch bekommt man dann nicht nur kalte Füße, sondern auch kalte Hände oder kalte Ohrläppchen.
Da kalte Füße häufig eine Ursache für eine mangelhafte Durchblutung sind, sollte man dafür sorgen, dass man genug und ausreichend Bewegung erhält. Lieber einmal einen Spaziergang zu viel als zu wenig machen, lieber die Treppe nehmen als den Aufzug, kurze Wegstrecken kann man auch zu Fuß zurück legen als mit dem Auto usw. Man muss lediglich die alltäglichen Dinge ein wenig ändern und schon bekommt man ein wenig mehr Bewegung.
Auch bei dauernden sitzenden oder stehenden Tätigkeiten werden die Füße und die Beine schlechter Durchblutet. Hier empfiehlt es sich, öfters einmal die position zu wechselen oder sich kurz zu bewegen.
Beim Sitzen sollte man alles vermeiden, was die Blutzirkulation der Beine unterbinden könnte. Die falsche Sitzhaltung, wie zum Beispiel stark angewinkelte Beine oder Knie, zu fest anliegende Oberschenkel oder gar übereinander geschlagene Beine können die Durchblutung erheblich stören und dann zu kalten Füßen führen.
Wenn wir schon einmal bei der Bewegung sind. Auch regelmäßige Gymnastik mit den Füßen eignet sich hervorragend zur Vorbeugung gegen kalte Füße. So kann man zum Beispiel Greifübungen mit den Füßen machen oder sich ab und zu einmal auf die Zehnspitzen stellen und wieder absinken.
Als weitere Vorbeugende Maßnahme sollte man das Augenmerk auf die Schuhe legen. Das Schuhwerk sollte immer passend zu den Jahreszeiten und den jeweiligen Temperaturen getragen werden. Was für den Einen einen Sinn ergibt, muss für den Anderen nicht unbedingt selbstverständlich sein. Turnschuhe oder Schuhe mit einer flachen Sohle bieten nicht unbedingt eine gute Isolationsschicht gegen die aufsteigende Kälte. Hier ist festes Schuhwerk mit einer dicken und wärmenden Sohle wohl eher geeignet. Man bekommt auch Einlagen zu kaufen, die als eine Art Thermoeinlagen fungieren und so den Wärmehaushalt der Füße ein wenig regulieren können. Winterschuhe und Stiefel sind zum Beispiel häufig so gearbeitet, dass sie Schutz gegen die aufsteigende Kälte bieten.
Das Mehrschichtsystem beugt den kalten Füßen zusätzlich vor. Unter dem Mehrschichtsystem ist in diesem Fall das Tragen von zwei oder drei Paar Socken bzw. Stümpfen und einem Schuh zu verstehen. Dabei sollte man jedoch vermeiden, dass die Schuhe oder Stiefel zu eng getragen werden. Ein ausreichendes Luftpolster sollte vorhanden sein.
Was kann man aber tun, wenn die Füße einmal kalt geworden sind! Wie bekommt man die kalten Füße wieder warm? Hierfür gibt es die verschiedensten Möglichkeiten.
Als erstes ist sicherlich hier die Bewegung zu nennen. Ein kleiner Spaziergang oder einfach mal den Haushalt sauber machen. Damit wird die Durchblutung wieder angeregt und die kalten Füße sollten sich mit der Zeit von selbst einstellen. Wer gerade keine Zeit für einen Spaziergang hat, für den empfiehlt sich eine kleine Gymnastik für die Füße. Also Zehn spreizen und wieder zusammen machen, Zehn hoch und wieder runter. Auch sollte man die Wadenmuskulatur nicht vergessen. Also auf die Zehnspitzen stellen und wieder runter auf den Boden. Alles was einem an Gymnastik einfällt, kann man eigentlich machen.
Auch keine Lust auf Gymnastik, dann hilft vielleicht die Wärmflasche. Eine warme Wärmflasche unter die Füße gelegt und dann einige Minuten die Füße aufwärmen. Danach legt man die Wärmflasche auf die Füße und wartet wieder einige Minuten.
Keine Wärmflasche zu Hand, dann kann ein warmes Handtuch helfen. Das Handtuch legt man zuvor auf die Heizung und läst es dort gut erwärmen. Anschließend wickelt man es sich um die Füße. Ist noch keine Heizsaison, dann kann man auch ein Handtuch unter warmen bis heißen Wasser halten und dann das feuchte und warme Handtuch um die Füße wickeln.
Ein Igelball kann bei der Förderung der Durchblutung der Füße ebenfalls behilflich sein. Einen solchen Igelball bekommt man zum Beispiel in Drogeriemärkten zu kaufen. Auf diesem Igelball rollt man dann die Fußsohlen hin und her. Dadurch wird die Durchblutung der Füße dann angeregt.
Als eine weitere Möglichkeit kann man zum Beispiel verschiedene und wärmende Cremes oder Salben verwenden. Mit diesen Cremes werden die Füße nur eingerieben.
Wichtige Info zu den Gesundheitstipps: In dringenden Fällen beziehungsweise schwerwiegenden Erkrankungen raten wir in jedem Falle zu einem Besuch bei ihrem Hausarzt. Auch sollten Sie sich gegebenenfalls Rat bei ihrem Apotheker holen. - Für die hier veröffentlichten Tipps und Ratschläge wird keine Haftung übernommen.Informationen zum Tipp:
21. Oktober 2011,
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Tags: Beine, Durchblutung, Durchblutungsstörung, Füße, Gesundheit
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