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Jedes Jahr aufs Neue kommt der Herbst und die Blätter der Bäume, der Sträucher und anderweitigen Pflanzen fangen an, herunter zu fallen. Nun liegen diese Blätter als Laub auf dem Boden.
Je nach Menge des Laubes stellt sich dann schnell die Frage, was man mit dem ganzen Laub anfangen soll. Hat man einen großen Garten, dann kann man das Laub als idealen Dünger für die ganzen Gartenpflanzen verwenden. Dazu sollte man das Laub jedoch richtig kompostieren, damit man es im nächsten Jahr als Gartendünger verwenden kann.
In der Regel kann man das Laub recht leicht kompostieren. Dazu reicht es in der Regel aus, wenn man das Laub auf einen großen Haufen zusammen harkt und dann an dieser Stelle verrotten lässt. Sicherlich ist das nicht die optimale Methode, das Laub zu kompostieren. Daher hier einmal einige weitere nützliche Tipps, wie man das Laub kompostieren kann.
Bevor man das Laub kompostiert, sollte man das Laub zerkleinern. Als Hilfsmittel hierfür können zum Beispiel ein Laubsauger oder ein Rasenmäher dienen. In einem Laubsauger wird das Laub zwar nicht so stark zerkleinert, als würde man es mit einem Rasenmäher aufmähen, dennoch kann ein Laubsauger eine große Hilfe dabei sein. Wenn man das Laub mit dem Rasenmäher zerkleinern möchte, dann sollte man sich das Laub in kleine Haufen auf der Rasenfläche zusammen harken. Nun kann man mit dem Rasenmäher über diese kleinen Haufen fahren. Dabei sollte man das zerkleinerte Laub mit dem Rasenmäherkorb auffangen, damit man es später nicht von der Rasenfläche wieder Herunterhaken muss.
Sicherlich mag jetzt der eine oder andere sagen, dass das Laub auch ohne Zerkleinerung von alleine verrottet. Das ist auch richtig so! Allerdings verrottet Laub schneller, wenn die Blätter des Laubes nicht mehr so groß sind. Die zerkleinerten Blätter des Laubes bieten zudem eine größere Fläche für Mikroorganismen, die den Verrottungsprozess und somit die Kompostierung des Laubes beschleunigen.
Damit das Laub auch wirklich gut verrotten kann, sollte es, wenn möglich, nur im trockenen Zustand kompostiert werden. Ist das Laub zu feucht, dann kann es dazu führen, dass das Laub im Komposter zusammen klebt und dann anfängt zu faulen. Daher ist es auch schon einmal sinnvoll, ab und zu das Laub mittels einer Gabel im Komposter zu wenden.
Wenn man Laub kompostieren möchte, dann benötigt man im Endeffekt erst einmal keine bestimmten Behältnisse. Das Laub kann man auch im Garten zu einem großen Haufen aufschütten und dort verrotten lassen. Allerdings kann dann der Wind die Blätter wieder durch den Garten wehen und verteilen.
Besser sind daher Behältnisse, in denen man das Laub gut aufbewahren kann, damit sie in Ruhe bis zum nächsten Jahr verrotten können. Hierzu reichen zum Beispiel die handelsüblichen Komposter, wie man sie im Baumarkt zu kaufen bekommt.
Wer sich keinen Komposter kaufen möchte oder noch keinen Komposter hat, der kann sich einen solchen Komposter zur Kompostierung des Laubes leicht selber bauen. Eine Methode ist, sich einen Komposter nur aus Brettern zusammen zu bauen. Eine andere Methode ist, einen Komposter aus einigen Holzpflöcken und ein wenig Kaninchendraht selber zu bauen. Dazu schlägt man die Holzpflöcke einige Zentimeter in den Boden und spannt dann darum den Kaninchendraht. Den Kaninchendraht bekommt man im Übrigen auch im Baumarkt zu kaufen. Der so selbst gebastelte Komposter sollte natürlich groß genug sein, um das ganze Laub auch aufnehmen zu können. Ist das Laub im nächsten Jahr dann verrottet, kann man den Kaninchendraht leicht entfernen und man kann das kompostierte Laub als Dünger verwenden.
Weiterhin können auch Behältnisse, wie große Tonnen, Eimer oder Plastiksäcke zur Kompostierung des Laubes verwendet werden. Jedoch sollte man daran denken, dass man dann diese Behältnisse mit einigen Luftlöchern versieht. Zudem sollte man in den Boden dieser Behältnisse einige Löcher hinein machen, damit eventuell auftretende Feuchtigkeit auch ablaufen kann und das Laub nicht anfängt zu faulen.
Besonders dann, wenn im Garten nicht soviel Laub anfällt, dann kann man sich der alternativen Methode zu Kompostierung des Laubes bedienen. Hier wird das Laub dann nicht in einem Komposter oder einem anderweitigen Behältnis aufbewahrt, sondern gleich in zerkleinertem Zustand unter die Sträucher, die Hecken oder die Bäume gelegt. Hier kann dann das Laub in Ruhe verrotten.
Empfehlenswert ist auch, wenn man das Laub mit einer Harke in den Boden mit einarbeitet. So kann das Laub noch schneller verrotten und bietet so schon bei der Verrottung einen Dünger für den Boden und die Pflanzen.
Nicht selten kommt es vor, dass in einem Garten soviel Laub anfällt und man nicht mehr weiß, was man mit dieser Menge noch machen soll. In einem solchen Fall kann es dann nur noch helfen, wenn man das Laub anderweitig entsorgen kann. In einigen Gebieten Deutschlands kann man das Laub dann über städtische oder private Sammelstellen entsorgen. Aber Vorsicht! Das kann mitunter Geld kosten.
Informationen zum Tipp:
9. November 2011,
Gartentipps,
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Tags: Bäume, Blätter, Hecken, Herbst, Herbstdünger, kompostieren, Laub, Sträucher
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